Lehrmethoden des MBA

Lehrmethoden des MBA

Didaktische Ausrichtung

Die Didaktik des Master-Studienganges basiert auf dem aktuellen Stand der Hochschulpädagogik und setzt sich zum Ziel, neue Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und nach entsprechender Prüfung gegebenenfalls in der Lehre umzusetzen. Im Einzelnen kommen vor allem die folgenden Lehrmethoden zum Einsatz, die in der Summe zum Aufbau und der Erweiterung der angestrebten Fach-, Methoden-, Sozial- sowie Problemlösungs- und Führungskompetenz beitragen sollen:

Seminaristischer Unterricht

Im Mittelpunkt des seminaristischen Unterrichts steht ein interaktiv gestalteter Lehrvortrag. Die Organisation von kleinen, lernintensiven Gruppen (Kleingruppenprinzip) schafft die Voraussetzungen für eine intensive Erarbeitung, Rezeption und Diskussion des angebotenen Lehr- und Lernstoffes. Der Master-Studiengang legt besonderen Wert auf eine eigenständige Erarbeitung des Lernstoffes durch die Studierenden, so dass die Contact Hours schwerpunktmäßig zur Vertiefung und Diskussion der Inhalte anhand von Fallbeispielen (Übungen) genutzt werden können.

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Übungsaufgaben

Übungsaufgaben sind ein zweiter zentraler Bestandteil der Lehre. Sie sollen der Sicherung des Lernerfolges und der eigenständigen und vertieften Durchdringung des Lernstoffes sowie der Anwendung des Gelernten im Kontext praxisrelevanter Aufgabenstellungen dienen.

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Fallstudien

Fallstudien sollen die Studierenden mit realen wirtschaftlichen Entscheidungssituationen konfrontieren und sowohl die Identifikation von relevanten Problemstellungen als auch die Entwicklung von ökonomischen Problemlösungen trainieren. Darüber hinaus sollen die Studierenden im Rahmen der gemeinsamen Organisation ihrer Fallstudienbearbeitung auch Führungserfahrung erweitern.

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Planspiele

Im Rahmen von Planspiele wird den Studierenden die Anwendung theoretischen Wissens sowie das risikolose Training unternehmerischer Entscheidungen ermöglicht. Auch hierbei wird durch die gemeinsame Organisation von Planspielentscheidungen die übergreifende Problemlösungs-, Führungs- und Teamfähigkeit der Studierenden geschult. Darüber hinaus wird die ganzheitliche Betrachtungsweise sowie das Denken in Interdependenzen gestärkt.

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Praxisorientierte Master-Thesis

Die praxisorientierte Master-Thesis bildet den Abschluss des Studiums. Die Master-Thesis ist eine schriftliche wissenschaftliche Ausarbeitung über ein abgegrenztes Problem, die die Promotionsfähigkeit des Studierenden belegen soll. Sie wird in der Regel als Management-Projekt aus dem direkten beruflichen Umfeld des Graduierten ausgestaltet sein und die beruflichen Erfahrungen der Studierenden direkt aufgreifen. Die Master-Thesis soll eine konkrete - aus der aktuellen beruflichen Praxis der Studierenden entstandene - Problemstellung mit Hilfe der im Studium erworbenen wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse und Methoden einer praxisorientierten und ökonomischen Lösung zuführen.

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Weitere Lehrmethoden

Ergänzend zu diesen zentralen Lehrmethoden werden in den Lehrveranstaltungen - wenngleich auch in geringerem Umfang - weitere Methoden eingesetzt, um eine nachhaltige Aktivierung und Motivation der Studierenden sicher zu stellen.

  • Kreativitätstechniken:
    Durch die Vermittlung und Anwendung von Kreativitätstechniken wird das kreative Potenzial von Studierenden aktiv erschlossen.
  • Moderationstechniken:
    Durch das Trainieren von Moderationstechniken werden Studierende nicht nur selber aktiviert, sondern erlernen auch ihrerseits Methoden zur Aktivierung von Gesprächs- und Diskussionsteilnehmern.
  • Rollenspiele:
    Im Rahmen von Rollenspielen übernehmen die Studierenden aktiv die Rolle bestimmter ökonomischer Akteure und interagieren direkt miteinander.
  • Unternehmensexkursionen:
    Durch den gemeinsamen Besuch von Unternehmen erhalten die Teilnehmer des Programms Einblick in unterschiedliche Unternehmen und können das Erlernte in der Diskussion mit Unternehmensvertretern in einem spezifischen Branchenkontext anwenden und überprüfen.
  • Gastreferenten:
    Im Rahmen von Praxisvorträgen werden Studierende in den Dialog und die Diskussion mit Experten aus der Unternehmenspraxis involviert.
  • Beratungsgespräche:
    In Einzelfällen werden die Dozenten eher passiv agierende Studierende ansprechen und im Rahmen von Gesprächen betreuen, um gegebenenfalls einen Abbau von bestehende Aktivierungsbarrieren zu unterstützen.

Durch die Modularisierung des gesamten Lernstoffes und der Prüfungsleistungen wird es den Studierenden ermöglicht, den Lernfortschritt sukzessive zu kontrollieren. Gleichzeitig wird dadurch die Durchlässigkeit zu anderen Studienprogrammen bzw. Hochschulen erhöht, was die Wahrscheinlichkeit von Auslandsaufenthalten erhöht und damit der Internationalisierung zu Gute kommt.

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Unterrichtssprache

Die Veranstaltungen finden zu ca. 50% in englischer Sprache statt;
Sprachkurse mit "native speaker" werden für Interessierte im Sprachenzentrum der Hochschule angeboten. Hier können u. a. Sprachkurse in Deutsch, Englisch, Spanisch etc. belegt werden.